Woher kommen wir

 

Pioniere

der

Adventgemeinde

        Die Wurzeln der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) liegen in den Erweckungsbewegungen, die um 1800 in Europa und den Vereinigten Staaten Christen von formaler Kirchenzugehörigkeit zum lebendigen Glauben an Christus führen wollten. Dabei spielte auch die Erwartung der baldigen Wiederkunft Jesu eine Rolle. In den USA meinte Baptistenpastor William Miller, Christus käme 1844. Millers "Große Erweckung" umfasste mehr als 100.000 Gläubige. Sie wurden enttäuscht.

 

Eine kleine Gruppe von Gläubigen sichtete kritisch die Erkenntnisse der "Großen Erweckung". Sie organisierte sich 1863 als Generalkonferenz und gab sich die Form einer Freikirche. Adventisten erkannten, dass man kein Datum für die Wiederkunft Jesu errechnen darf, aber sie folgten gleichzeitig dem Wort des Herrn, allezeit auf ihn zu warten (Mt 24,42). Mit dem Hinweis auf die baldige Wiederkunft Christi möchten Siebenten-Tags-Adventisten der Christenheit Hoffnung auf eine göttliche Lösung der Weltprobleme geben.

Die Siebenten-Tags-Adventisten verstehen sich darüber hinaus als Erben der Reformation. Sie anerkennen - wie alle Protestanten - nur die Heilige Schrift als Grundlage für ihren Glauben. Mit diesem Grundsatz machen sie ernst. Einerseits wurden Lehren ausgeschieden, die aus nichtchristlichen Quellen in die christliche Kirche eingedrungen waren. Zum anderen wurden biblische Lehren wiederentdeckt, die in der langen und verworrenen Kirchengeschichte in Vergessenheit geraten sind.

Die Siebenten-Tags-Adventisten sehen sich als reformatorische Endzeitgemeinde, deren Mitte Jesus Christus ist. Sie bilden eine weltweit organisierte Freikirche unabhängig von staatlichen Einflüssen.

Die erste und damit älteste Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa entstand 1867 in Tramelan (Berner Jura/Schweiz).

   
 

James White

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Ellen G. White

Ellen G. White

 

Joseph Bates

Joseph Bates

 


 

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